Pools im Garten Sommer-Wellness

26.07.2017

Sommer, Sonne und jeden Tag kleine Auszeiten genießen – mit faulenzen auf der Poolterrasse, mit schwimmen und in der Sonne träumen wird der private Pool im Garten zur Wellnessoase und das Badevergnügen zum unverzichtbaren Bestandteil des Sommers.

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Platz ist auch auf kleineren Grundstücken, denn mit einer durchdachten Gartengestaltung lassen sich Rasenflächen und üppige Blumenbeete durch einen perfekt zugeschnittenen Pool ersetzen. Zum Schwimmen zu klein, bietet er die ersehnte Abkühlung an heißen Sommertagen. Zusammen mit einem passenden Wasserspiel, das am Schwimmbecken eingebaut wird und direkt hinein sprudelt, entsteht eine traumhafte Oase zum Entspannen. Ein Hingucker, der dem Garten außergewöhnliche Akzente verleiht.


Rechteckig und rund sind zwar die klassischen Formen, aber ein Schwimmbecken kann durchaus asymmetrisch sein oder außergewöhnliche Symmetrien haben. Durch ausgewählte Formen lassen sich Terrassenflächen gestalten, die als Ess-, Grill-, Sonnen- oder Lounge-Bereich genutzt werden.


Die Möglichkeiten für die Gestaltung des Pools sind nahezu unendlich. Der Boden lässt sich kreativ mit Blumenmotiven oder grafischen Mustern gestalten, die ihre Fortsetzung in der Außengestaltung finden. Mit Glasmosaik in verschiedenen Farbtönen sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.


Blau wird mit Wasser assoziiert, deshalb sind blaue Schwimmbadfliesen besonders beliebt. Damit erscheint das Poolwasser blau und klar, auch wenn der Himmel grau ist. Apropos grau – mit einer Poolheizung, die den Pool beispielsweise energieeffizient mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe erwärmt, hat das Wasser auch an kühleren Tagen eine angenehme Temperatur und die Badesaison wird verlängert.


Nichts bringt einen größeren Genuss im Pool wie ein entspannendes Sprudelbad. Zwar kann man durchaus zwischen Schwimmbecken und einem Whirlpool entscheiden, aber warum nicht beides kombinieren? Swimmingpools mit Whirlpooltechnik, Schwalldusche und Massagedüsen sind Wellness für Körper und Seele.


Vor dem Vergnügen steht allerdings wie so oft eine gründliche Planung. Dabei geht es nicht zuletzt um rechtliche Auflagen wie den vorgeschriebenen Abstand zur Nachbargrenze, über die man sich im Vorfeld informieren sollte. Auch wenn man für das Anlegen eines Pools im eigenen Garten in der Regel keine Baugenehmigung benötigt, gibt es Ausnahmen oder zumindest Auflagen, unter anderem durch Landwirtschaft, Denkmalschutz oder Naturschutz. Pools mit Schwimmbadüberdachung gehören in die Gebäude- oder Glasversicherung aufgenommen, um eventuelle Schäden durch Sturm oder Hagel von der Versicherung ersetzt zu bekommen.


Nach der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen kann die Planung beginnen. Als Standort für das Schwimmbecken bietet sich ein weitgehend ebenerdiger Bereich des Gartens außerhalb größerer Bäume an. Das ständige Abfischen von Laub kann auf Dauer nämlich lästig sein. Die Sonnenseite im Süden oder Südwesten hält die Wärme vom Poolwasser durch eine lange Sonneneinstrahlung. Integriert man das Schwimmbecken in die Terrasse, bildet beides zusammen eine sommerliche Wohlfühl-Oase.


Bei einem vollständig in die Erde eingelassenem Schwimmbecken entstehen durch die erforderlichen Erdarbeiten höhere Baukosten. Die Preise für vorgefertigte Kunststoffbecken oder vor Ort individuell aus Beton hergestellte Becken liegen je nach Größe zwischen 10.000 und 15.000 Euro bzw. bei Betonpools mit spezieller Beschichtung auch über 40.000 Euro – hier kalkuliert man bei verfliester Ausführung inklusive Pumpe, Filter, Heizung und Beleuchtung sowie einfacher Abdeckung mit rund 1000 Euro pro Quadratmeter. In den Boden eingelassene Pools lassen sich besser isolieren als Aufstellbecken und sparen bei höherer Investition im Betrieb deutlich an Heizkosten. Sie gehören zu den jährlichen Betriebskosten, die man bereits bei der Planung einkalkulieren sollte.


Spätestens bei diesen Überlegungen, zu denen auch der Aufwand für die regelmäßige Reinigung und Pflege gehört, ist es sinnvoll, sich den Rat eines erfahrenen Fachbetriebs zu holen und ihn mit der Planung und Ausführung zu beauftragen.


Für das Schwimmbecken verwendet man am besten Leitungswasser, da es in der Regel sauberer ist als zum Beispiel Grundwasser aus dem eigenen Brunnen. Um den Pool weitgehend vor Schmutz von außen zu bewahren und die Tageswärme besser zu speichern, lohnt die Anschaffung einer Poolabdeckung. Eine leistungsfähige und regelmäßig gewartete Pumpe filtert das Wasser und sorgt für regelmäßige Umwälzung. Ganz ohne Chemie geht es dennoch nicht und die richtige Menge an Chlor, Flockmittel und Algenverhütungsmittel ist unbedingt erforderlich. Die Wasserqualität und der pH-Wert des Schwimmbeckens sollte regelmäßig überprüft werden, um genau die richtige Dosierung zu finden. Eine regelmäßige Reinigung der Filteranlage ist ebenfalls ein Muss und für die Entfernung von grobem Schmutz ist ein Bodensauger empfehlenswert. Laub und andere schwimmende Verschmutzungen können automatisch mit einem sogenannten Skimmer abgesaugt werden.


Ist der Herbst vorbei, wird das Schwimmbecken winterfest gemacht. Etwas Wasser im Pool erhält die Stabilität und schützt das Fundament sowie die Beckenwände vor Frostschäden. Denn der nächste Sommer kommt bestimmt. sba


Fotos: ESTA, Riviera Pool

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