Frühjahrsputz

17.04.2018

Fitnessprogramm für Küche & Co.


Der Winter geht, der Frühling steht vor der Tür – ein willkommener Anlass für einen Frühjahrsputz. Wenn die Temperaturen steigen und die 
tiefstehende Sonne auch das kleinste Staubkorn sichtbar macht, ist es die beste Jahreszeit, um gründlich aufzuräumen, sich von Überflüssigem zu trennen und einmal richtig Ordnung zu machen. Über 80 Prozent der Deutschen machen einen Frühjahrsputz (Studie Marketagent.com 2016). Doch ein Frühjahrsputz ist Arbeit und braucht Zeit. Mit Berufstätigkeit, Kindern und dem Terminkalender ist das oft nur schwer vereinbar. Wer sich das Leben nicht nur beim jährlichen Frühjahrsputz etwas leichter machen und dabei auch noch Zeit sparen will, greift zu modernen Haushaltshelfern und damit ist nicht Meister Proper gemeint. Wasserdampf ist das Zauberwort bei nachhaltiger Reinigung, denn er macht Reinigungsmittel überflüssig. 

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Old school geht es natürlich auch – viele Tipps haben über die Jahrzehnte nichts an Wirksamkeit eingebüßt und sind auch in modernen Haushalten die Lösung mancher (Putz-) Probleme.


Die Zwiebel zum Beispiel ist ein wahres Wundermittel für stark verschmutzte Fenster. Wirkt, aber duftet nicht gerade frühlingsfrisch. Daher ist schwarzer Tee mit Zitrone im Putzwasser eine gute Alternative. Fenster mit einem fusselfreien Tuch putzen und danach noch mit Zeitungspapier abreiben. Alles wird streifenfrei sauber, Wasser und Schmutz perlen besser ab und der Glanz hält länger.


Zitrone ist ein Alleskönner für eine gründliche Reinigung. Kalkablagerungen im Bad mit Zitronensaft einreiben und einwirken lassen. Danach mit einem Tuch putzen. Auch für eine glänzende Badewanne genügt es, die Wanne mit einer Zitronenhälfte einzureiben und gründlich nachzuspülen. Der Nebeneffekt ist ein frühlingsfrischer Zitronenduft.


Backpulver oder Kaiser Natron sind kleine Schätze in Sachen Reinigung. Eine Tüte in einer kleinen Schale mit Wasser auflösen und die Paste auf den Fugen verteilen. Nach 15 bis 30 Minuten Einwirkzeit mit einem Schwamm oder einer Bürste und etwas Druck putzen und der Glanz kommt von allein.


Wiener Kalk fehlte als bewährtes Wundermittel früher in keinem Haushalt. Er ist rein mineralisch, hat weder Tenside noch Duft- und Konservierungsstoffe und ist vollständig biologisch abbaubar. Er kann auch von Allergikern verwendet werden. Das Naturprodukt eignet sich zum Reinigen und Polieren von empfindlichen Oberflächen wie Edelstahl, Edelmetallen, Metallen, Herdplatten, Emaille, Glas, Porzellan, Keramik und Kunststoffen.


Übrigens hat Putzen einen durchaus erwünschten Nebeneffekt. Fitnessexperten gehen davon aus, dass zwei Stunden Frühjahrsputz (Fenster putzen, Fußböden schrubben, Bad reinigen) bei einem Erwachsenen etwa 600 Kilokalorien verbrennen. Das ist so viel, wie bei einer Stunde Radfahren. Fenster putzen verbraucht am meisten Kalorien, pro Putz-Stunde ca. 320 Kilokalorien. Das Auf- und Absteigen von der Leiter hat den gleichen Effekt wie Treppensteigen und fördert die Ausdauer.


Wer die Zeit trotzdem lieber beim Sport verbringt - es gibt auch Profis in Sachen Reinigung… sba


Fotos: Fotolia.de (LIGHTFIELD STUDIOS, Mediterane

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