SSV Ulm Fußball

24.10.2019

Gut mitgehalten und trotzdem ausgeschieden


Die Mannschaft des SSV Um 1846 Fußball konnte sich durch die erfolgreiche Titelverteidigung beim WFV-Pokal  (Württembergischer Fussball Verband) wieder für den DFB-Pokal qualifizieren. In der ersten Runde hieß das Los 1. FC Heidenheim, was gleich ein Derby bedeutete und die ganze Region fieberte dem Spiel entgegen. 

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Die Begeisterung war auch am Spieltag selbst zu spüren, denn die Stimmung im ausverkauften Donaustadion war prächtig. Die tolle Atmosphäre von den Zuschauerrängen schwappte nach anfänglichen Schwierigkeiten mit zunehmender Spieldauer immer mehr auf die Spieler von Trainer Holger Bachthaler über.


In den Anfangsminuten war es allerdings der Zweitligist aus Heidenheim, der den Ton angab und bereits in der siebten Minute durch einen Kopfballtreffer von Robert Leipertz in Führung gehen konnte. Die Heidenheimer wurden ihrer Favoritenrolle somit von Beginn an gerecht und jubelten kurze Zeit nach dem Führungstor erneut, allerdings wurde der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben und so blieb es zunächst beim 0:1.


Nachdem die Spatzen den Anfangsdruck der Gäste überstanden und die Nervosität abgelegt hatten, kam der Underdog besser ins Spiel und wurde zunehmend frecher. So war Marcel Schmidts drauf und dran, in der 29. Minute den Ausgleich zu erzielen, allerdings parierte Kevin Müller im Heidenheimer Tor den Schuss und auch der Nachschuss von Schmidts ging knapp am Tor vorbei.


Die Ulmer Spatzen waren jetzt voll drin in der Partie und konnten auf Augenhöhe mit dem Favoriten mithalten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ohne wirklich erkennbaren Klassenunterschied. Jedoch passierte bis zum Pausenpfiff nichts mehr und es blieb bei der knappen Gästeführung zur Halbzeit.


In der zweiten Hälfte war das gleiche Bild zu sehen wie zum Ende des ersten Abschnitts, die Heim-Mannschaft bot dem Favoriten aus Heidenheim ordentlich Paroli und konnte sich sogar ein Chancenplus erspielen. So scheiterte Ardian Morina innerhalb von ein paar Minuten zweimal am Gästekeeper. Der Ausgleich wäre somit nur noch eine Frage der Zeit gewesen. Aber stattdessen kam es anders und die Gäste konnten durch einen sehr fragwürdigen Elfmeter in Person von
Kapitän Marc Schnatterer das 0:2 erzielen.


Nach diesem Dämpfer gaben die Spatzen trotzdem nicht auf und warfen in der Schlussphase nochmal alles nach vorne. Mithelfen, zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen, sollte ab der 81. Minute Steffen Kienle, der nach langer Verletzungspause sein Pflichtspielcomeback gab. Jedoch konnte auch er den Ball nicht im Netz der Heidenheimer versenken und so blieb es trotz zahlreicher Chancen am Ende leider bei der 0:2 Derbyniederlage.


Am Ende hat es in diesem Jahr in der ersten Runde des DFB-Pokals zwar nicht ganz für den großen Coup gereicht, aber die Mannschaft von Holger Bachthaler hat sich stark präsentiert und konnte mit dem Zweitligisten nicht nur auf den Zuschauerrängen auf Augenhöhe mithalten.


Dieses Spiel wird trotz der Niederlage allen Beteiligten noch lange in positiver Erinnerung bleiben und hat in der ganzen Region die Lust auf weitere DFB-Pokalhighlights geweckt.

Fotos: SSV Ulm 1846 Fussball

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