Praxis Dr. med. Michael Strobel, Munderkingen

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09.05.2017

Einfache Vorsorge-Untersuchung hilft, das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls frühzeitig zu erkennen.


Der Mensch ist so jung und gesund wie seine Gefäße Wir alle wollen gesund alt werden. Auch bei Patienten, die keine konkreten Krankheits-Symptome zeigen, können die Gefäße geschädigt sein und ohne Vorankündigung zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Übergewicht, dauerhafter Stress, und vor allem Rauchen erhöhen das Risiko erheblich.

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Die gute Nachricht: Eine einfache Ultraschalluntersuchung zeigt eine Schädigung der Gefäße frühzeitig an. Der Patient kann daraufhin seine Lebensgewohnheiten ändern und gegebenenfalls medikamentös gegensteuern.


Wir kennen die Zusammenhänge inzwischen gut: zu viel und zu fettes Essen führen zu den Volkskrankheiten Diabetes, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels mit den Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall. Dies sind die häufigsten Erkrankungen in Deutschland, an denen fast jeder zweite Einwohner stirbt. Gemeinsam mit Rauchen, Bewegungsmangel und Stress bilden diese Krankheiten die Risikofaktoren für eine Erkrankung der Blutgefäße. Dabei wird die Innenhaut der Schlagadern dicker, es bilden sich Ablagerungen und Verkalkungen, bekannt als Arterienverkalkung oder Arteriosklerose.


Prävention bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Das bedeutet regelmäßige körperliche Aktivität, ggf. Gewichtsreduktion, Verzicht auf Rauchen und Vermeiden von Stress. Eine bewährte und besonders aussagefähige diagnostische Methode ist die Messung der Innenhaut-Schichtdicke der Halsschlagadern mit einer hochauflösenden Ultraschalluntersuchung, die Messung der sogenannten Intima Media-Dicke. „Aus meiner Erfahrung ist es wichtig, nicht nur die Intima Media-Dicke an der Vorder- und Hinterwand der Halsschlagader zu messen, sondern diese in einer bestimmten definierten Phase, in der das Gefäß weit ist (Systole) zu bestimmen, um eine Veränderung im zeitlichen Verlauf feststellen zu können“, erläutert Dr. Michael Strobel.


Auch die Beurteilung des gesamten Blutgefäßes ist wichtig. Eine perlschnurartige Veränderung der Innenhaut deutet auf zu hohes Cholesterin hin, verdickte gleichförmige Intima Media deutet auf Bluthochdruck hin. Werden Ablagerungen an der Halsschlagader festgestellt, so ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich auch in den Herzkranzgefäßen Ablagerungen befinden können (ESC Leitlinien 2016). Mit dieser Methode lassen sich die Vorstufen von Gefäßverkalkungen feststellen. Auch eine Kontrolle der Behandlung und des Behandlungserfolgs nach Änderungen des Lebensstils (Sport, Gewichtsab-nahme oder die medikamentös- gefäßschützende Therapie) ist damit möglich.


Um gesund zu bleiben, müssen die Gefäße „jung bleiben“. Je früher die Vorsorge beginnt, umso einfacher ist es, zu einer gesunden Lebensführung zu finden. Der Präventionsmediziner Dr. Michael Strobel empfiehlt deshalb jährliche Kontrolluntersuchungen. Die Methode ist unbedenklich, schmerzfrei und der Nutzen ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Den Patienten nützt es, dass sie die Ultraschallbilder sehen und dadurch im Fall von erkennbaren Ablagerungen an den Innenwänden der Halsschlagadern besonders motiviert werden, ihre Lebensumstände zu überdenken und zu ändern.


Dr. Strobel arbeitet seit über 20 Jahren mit der Intima-Media-Messung und bildet auch Kollegen bei der Anwendung dieser Untersuchungsmethode aus. In der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft MWV, Berlin, erschien vor einigen Jahren von ihm und Co-Autor Dr. Peter Meyer (Westerstede) ein medizinisches Fachbuch für Ärzte über die Anwendung dieser Präventionsmethode.


Dr. med. Michael Strobel
Facharzt für Allgemeinmedizin,
Sportmedizin, Umweltmedizin


Tätigkeitsschwerpunkte:
Herz, Kreislauf, Gefäße,
Präventionsmedizin


Beim Wetterkreuz 11
89597 Munderkingen
Telefon 07393-1495


Dr. med. Michael Strobel ist seit 1986 niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Umweltmedizin in Munderkingen mit den Tätigkeitsschwerpunkten Herz, Kreislauf, Gefäße, Präventionsmedizin. Nach seinem Studium der Humanmedizin an der Université Louis Pasteur Strasbourg und der Universität Ulm folgte die Facharztausbildung für Allgemeinmedizin an der Universitätsklinik Ulm (Allgemein- und Visceralchirurgie bei Prof. H. G. Beger; Kardiologie, Angiologie, Pulmonologie bei Prof. M. Stauch). Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit mit Publikationen in den Bereichen Chirurgie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin und Psychosomatik war er zunächst Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Universität Ulm und ist heute in der ärztlichen Weiterbildung aktiv. Tätigkeitsschwerpunkte seiner Praxis sind neben Psychosomatik vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sportmedizin und Präventionsmedizin. Er betreut überregionale Projekte der Gesundheitsvorsorge.


Fotos: Hermann Genth, Privat

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