45 Jahre ESTA - Jubiläumsfest im Mai

14.09.2017

Mit einem Kunden-Event und einem Tag der offenen Tür feierte die Sendener Firma ESTA im Mai ihr 45-jähriges Bestehen.

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Dr. Peter Kulitz erinnerte daran, wie sein Vater im Jahr 1972 die Firma gründete, nachdem er durch einen Zufall auf die Geschäftsidee gestoßen war, ein kleines Absauggerät zu produzieren. Der Handels- und Gewerbelehrer Günter Kulitz half die metallverarbeitende Firma eines befreundeten Unternehmers abzuwickeln, der kurz zuvor verstorben war. Beim Aufräumen fanden sie 300 Winkelbohrköpfe. Um diese zu verkaufen, haben sie die ebenfalls noch vorhandenen Restbestände der Firmenbroschüre an potentielle Kunden verschickt. Sie stellten dann mit Erstaunen fest, dass Bestellungen nicht nur für die Bohrköpfe, sondern auch für ein Elektro-Kleinstaubabsauggerät eingingen. Auf der Rückseite der Broschüre war ein solches Gerät abgebildet, dessen Produktion allerdings bereits einige Jahre zuvor wegen eines Patentstreits eingestellt worden war.


„Das unterscheidet den Unternehmer vom Unterlasser. Anstatt zu sagen, „das haben wir nicht“, beschloss mein Vater, nachdem sieben Bestellungen vorlagen, ein Produkt zu entwickeln und zunächst eine Kleinserie von 10 Geräten zu produzieren“, so Dr. Peter Kulitz. Das ist die Wurzel der Firma ESTA, aus der im Laufe von 45 Jahren ein mittelständisches Unternehmen mit aktuell über 200 Mitarbeitern und Vertretungen in über 30 Ländern wurde.


Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Tages der offenen Tür, die von der Musikvereinigung Senden-Ay-Oberkirchberg musikalisch begleitet wurde, überreichte Geschäftsführer Philipp Raunitschke Spendenschecks in Höhe von je 1972 Euro an die Bürgerstiftung Senden und an die Lebenshilfe Donau-Iller. Die Einrichtung für geistige Behinderte, mit der ESTA seit vielen Jahren zusammenarbeitet, wird das Geld dafür verwenden, dass geistig Behinderte in den Disziplinen Schwimmen und Tischtennis an den diesjährigen special olympics Landesspielen Bayern teilnehmen können, die im Juli in Hof stattfinden.


Bei den zahlreichen Betriebsführungen und einer lustigen Schnitzeljagd durchs Gebäude erhielten die Besucher interessante Einblicke in die Welt der Absaugtechnik. Auch für Kinder war mit Kinderschminken, Hüpfburg und Riesenrutsche einiges geboten. ge


Fotos: Hermann Genth, ESTA

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