Hilfe bei Kiefergelenkserkrankungen

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14.09.2017

Zahnarztpraxis Sara Ganzenmüller
„An jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch“ so lautet das Motto von Zahnärztin und Zahntechnikerin Sara Ganzenmüller. TOP Magazin sprach mit ihr über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Kiefergelenkserkrankungen.

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TOP: Wie entstehen eigentlich Probleme mit dem Kiefergelenk?
Ganzenmüller: Übermäßiger Stress, im Schlaf oder auch tagsüber, wenn man sozusagen die „Zähne zusammen beißen muss“, kann Zähneknirschen verursachen, was häufig zu Schmerzen im Kiefergelenk oder zu Verspannungen in den großen Kaumuskeln führt. Aber auch gesundheitliche Probleme am Nacken, der Schulter oder der Halswirbelsäule können Folgeprobleme in den Kiefergelenken auslösen oder in das Kiefergelenk ausstrahlen. Darüber hinaus gibt es Fälle, bei denen Bissfehlstellungen zwar erfolgreich kieferorthopädisch behandelt wurden, sich das Kiefergelenk aber nicht entsprechend mitentwickelt hat und dann aufgrund von Fehlbelastungen Schmerzen entstehen.


TOP: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Ganzenmüller: Die dreidimensional adjustierte Aufbissschiene für den Ober- oder Unterkiefer wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Bessere Resultate werden meist durch das ganzheitliche Gerät, dem sogenannten Biognathor erzielt, bei dem Ober- und Unterkiefer gleichzeitig behandelt werden und mit dem das nächtliche Zähneknirschen und der damit verbundene Abrieb der Zahnsubstanz verhindert werden. Allerdings wird diese Therapie nur von den privaten Versicherungen übernommen. Unterstützend zur Kiefergelenksbehandlung empfehle ich eine Therapie beim Physiotherapeuten oder Osteopathen zur Entspannung der Kaumuskeln. Je nach individueller Situation kommen die Wärmetherapie mit Fangostreifen oder die Kryotherapie mit Kälte in Frage.


TOP: Was ist zu beachten, wenn die Zahnsubstanz bereits geschädigt ist?
Ganzenmüller: Bei geschädigten Zähnen sollte zunächst eine Bisserhöhung bis zur Höhe des ursprünglichen Bisses mittels Aufbissschienen erfolgen. Danach werden die Zähne durch Zahnersatz, wie zum Beispiel Kronen, geschützt.


TOP: Vielen Dank für das interessante Gespräch.


Sara Ganzenmüller verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Zahnheilkunde. Nach ihrer Ausbildung als Zahntechnikerin studierte sie Zahnmedizin an der Charité in Berlin und an der Universität Ulm. Viele Jahre arbeitete sie als angestellte Zahnärztin in verschiedenen Praxen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten, u. a. in der Kieferorthopädie und in der Oralchirurgie mit Schwerpunkt Implantologie, bevor sie sich gegenüber des Hauptbahnhofs Ulm mit dem Konzept der Praxisgemeinschaft in eigener Praxis niedergelassen hat.
Ein ausgeprägtes Interesse hat Sara Ganzenmüller am naturheilkundlichen Bereich und an ganzheitlicher Therapie. Fortbildungen bedeuten für Sara Ganzenmüller das elementarste Werkzeug, um in ihrem Beruf voran zu kommen, damit sie für ihre Patienten immer auf dem neusten Erkenntnisstand ist. Durch ihr Masterstudium in Kieferorthopädie an der Donau Krems Universität und die Teilnahme an diversen Fortbildungen z.B. bei Prof. Bumann für Kiefergelenkserkrankungen sowie zahntechnischem Zahnersatz nach Prof. Gutowski bringt sich Sara Ganzenmüller stets auf den aktuellsten Stand der Forschung.


Fotos: Zahnarztpraxis Ganzenmüller, Fotolia.com (deagreez)


 


Ganzheitliche Zahnarztpraxis Sara Ganzenmüller
Zahnärztin und Zahntechnikerin
Olgastr. 62 / 89073 Ulm
Telefon 0731-66190
info@ulm-zahn.de
www.ulm-zahn.de

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