Verabschiedung von Manfred Hommel

28.03.2019

Schade, dass er geht…


Das war die einhellige Meinung der Gäste bei der Verabschiedung von Manfred Hommel, der am 28. Februar nach über 42 Jahren beruflicher Tätigkeit in der Automobilbranche in den Ruhestand ging.

Bild zur Neuigkeit

Tagesschausprecher Jan Hofer, den Hommel seit über einem Jahrzehnt aufgrund eines gemeinsamen Hobbys kennt, moderierte den Abend und forderte die Gäste gleich zu Beginn augenzwinkernd auf: „Zeigen Sie ihm nochmal, was er verliert, wenn er geht, indem heute nochmal toll gefeiert und gejubelt wird.“


Manfred Hommel begrüßte die über 400 Gäste, darunter Stefan Buchner, Bereichsvorstand Daimler Trucks and Buses, Dr. Carsten Oder, Leiter Mercedes Vertrieb Deutschland, Dr. Joachim Schmidt, ehemaliger Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars, sowie aus der Region Ulm/Neu-Ulm Andreas Schmid (Vertriebsdirektor LKW Württemberg und LKW Bayern), Thomas Witzel (ehemaliger Vertriebsdirektor Nutzfahrzeuge Württemberg) und Konrad Pfaff (Autohaus Fricker Ulm und Laichingen, sowie Fricker Classic, Neu-Ulm) und Bernd und Ute Mack (Autohaus Mack, Senden und Illertissen). 


Außerdem waren aus der Region Ulm OB Gunter Czisch, zahlreiche Unternehmer und persönliche Freunde angereist, um mit Manfred Hommel zu feiern. Darunter auch Mitglieder des Donau Masters Clubs sowie des „Club der Ahnungslosen“, ein von Hommel gegründeter Verein aus 12 Oldtimer-affinen Unternehmern aus der Region Ulm/Neu-Ulm, die sich einmal pro Monat treffen, gemeinsam viel Spaß haben, aber nicht an ihren Autos herumschrauben.     
   
Zahlreiche Laudatoren würdigten Manfred Hommel als Vertriebsgenie. Er sei durch und durch ein Manager mit der Mercedes DNA im Körper, wobei DNA für „Daimler, nix anderes“ stehe. Aber auch außerhalb der eigentlichen Vertriebtätigkeit habe er sich große Verdienste erworben , u.a. bei den legendären Donau Masters Oldtimerrallyes oder bei seinem Engagement für Rettungsdienste. 


Hartmut Ziebs, Präsident des deutschen Feuerwehrverbands, erinnerte daran, dass Manfred Hommel die Grundlage für die Stiftung „Hilfe für Helfer“ für traumatisierte Feuerwehrleute gelegt hat. Überhaupt habe er immer einen engen Bezug zu den Themen Feuerwehr und Rettung gehabt und habe auch die RETTmobil ins Leben gerufen, Europas größte Messe für das Rettungswesen, die einmal jährlich in Fulda stattfindet.        
  
Richard Arnold, OB von Schwäbisch-Gmünd, berichtete von Manfred Hommels Engagement für das Oldtimerzentrum B26, das er außer der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm initiiert hat. „Wäre Manfred Hommel ein Oldtimer, müsste man ihn als echtes, unverbautes Original bezeichnen, mit der Zustandsnote 1.“ 


Sabine Kohleisen, Leiterin Mercedes-Benz Retail, lies die „Ära Manfred Hommel“  Revue passieren, die 1976 mit einer kaufmännischen Ausbildung im Mercedes Autohaus Widmann in Aalen begann und als Vertriebsdirektor PKW Württemberg endete. In dieser Funktion leitete er die größte Verkaufseinheit, die es bei Mercedes gibt und die etwa eine Milliarde Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet.


Harry Seifert erzählte eine Anekdote, wie er Manfred Hommel vor über zehn Jahren kennengelernt hat und wie sich damals recht schnell eine persönliche Freundschaft entwickelt hat.


Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Daimler Symphonie Orchester mit Stücken wie Beethoven „Freude schöner Götterfunken“ sowie von Martin und Siegfried Heer. Bei Frank Sinatras Klassiker „I did it. My way.“ und passend zum gleichlautenden Motto seines Abschiedsfests griff Manfred Hommel sogar selbst zum Mikrofon und sang kräftig mit.  


Natürlich durfte an einem solchen Abend auch automobiler Glanz nicht fehlen und so wurde nicht nur der ganz neue GLE gezeigt, sondern auch die gesamte AMG Fahrzeugpalette. Was Manfred Hommel zu dem Appell veranlasste: „Kaufen Sie sich einen AMG, solange es noch Achtzylinder gibt und Sie nicht elektrisch fahren müssen.“    ge


Fotos: Jürgen Hofstätter     


weitere Fotos in der Bildergalerie --->


Bild zur NeuigkeitBild zur NeuigkeitBild zur Neuigkeit