50 Jahre PistenBully

07.08.2019

Zeitreise durch eine Erfolgsgeschichte


1969: zum ersten Mal landete eine bemannte Raumfähre auf dem Mond, die junge Generation forderte „make love, not war“, Snowboardfahrer erregten Aufsehen auf den Pisten, und in der Ulmer Weststadt begann mit der Auslieferung des ersten PistenBully eine unternehmerische Erfolgsgeschichte. Der Markenname wurde zum Gattungsbegriff für Pistenraupen. 

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50 Jahre PistenBully wird gefeiert – während des gesamten Jahres und zum Auftakt mit einer Jubiläumsveranstaltung, die dort stattfand, wo vor 50 Jahren alles anfing. 1967 verbrachte Karl Kässbohrer seinen jährlichen Skiurlaub auf der Seiser Alm in Südtirol. Im heimischen Ulm führte der schwäbische Tüftler zusammen mit seinem Bruder Otto die Kässbohrer Fahrzeugwerke, einen der damals erfolgreichsten Hersteller von Omnibussen („SETRA“) und Nutzfahrzeugen. Kein Wunder also, dass ihn die „kreative“ Art der Pistenräumung geradezu herausforderte, ein modernes Pistenräum- und Planierfahrzeug zu entwickeln.


Gesagt, getan, und 1969 verließ der erste PistenBully das Werk in der Ulm Weststadt. Inzwischen ist die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ein eigenständiges Unternehmen, und die Kässbohrer Fahrzeugwerke sind mit ihrer Marke SETRA seit 1995 unter dem Namen EvoBus Teil der Daimler Benz AG.


Das hielt die Führungsriege und die Mitarbeiter von PistenBully nicht davon ab, mit Innovationen die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Der erste PistenBully mit Benzinmotor und hydrostatischem Antriebssystem war ebenso bahnbrechend wie heute der PistenBully 600 mit Euro5 Norm und das erste Hybrid-Pistenfahrzeug. 22.000 PistenBullys sind weltweit nach der letzten Bahnfahrt der Seilbahnen und Lifte bis spät in der Nacht für uneingeschränkten Skifahrgenuss am nächsten Tag unterwegs. Mittlerweile mit dem Ski- und Flottenmanagement SNOWsat, das unter anderem Schneetiefe und -beschaffenheit misst.
Am Jubiläumstag auf der Seiser Alm hat all das gepasst und bot dem PistenBully Ballett eine perfekte Kulisse. Gastgeber für das Geburtstagskind war die Familie Rabanser, die seit den Anfängen des Skitourismus auf der Seiser Alm zu den Pionieren in Sachen Liftanlagen gehören und in diesem Jahr zusammen mit dem Tourismusverband Seiser Alm ihr 80 jähriges Jubiläum feiern. Anlass genug für ein grandioses Fest outdoor und indoor. Mit einer Zeitreise ließen PistenBully Modelle vom ersten PB145 bis zum derzeit aktuellen Modell 600 die Entwicklung der Fahrzeuge, die Unternehmensgeschichte und den Zeitgeist Revue passieren.


Mit einem „Ballett“ der PistenBullys die sich in der Mitte der Piste mit den Lehrern der Skischule Seiser Alm in nostalgischer Skikleidung trafen. Am Ende ein Selfie mit 50 Jahre PistenBully oder ein Traumbild durch den PistenBully Frame, der den Fotos mit den Gipfeln der Dolomiten im Hintergrund einen einzigartigen Rahmen gibt. Er wurde stilvoll enthüllt und war das Gastgeschenk von PistenBully. Danach wurde in der festlich ausgestatteten Garage der Liftanlagen weiter gefeiert – mit kurzen Rückblicken, Ausblicken und jeder Menge Lob für die Mitarbeiter, die Kunden und kollegialen Partner aus aller Welt. Klar, dass sie alle gekommen waren – aus Frankreich, Österreich, Italien, der Schweiz und sogar aus China – um als Teil der Erfolgsgeschichte mitzufeiern. Mit einer anschließenden LED Show und Feuerwerk endete die Geburtstagsparty – Fortsetzung folgt, wenn im Oktober das neue Logistikzentrum in Laupheim eingeweiht wird.   sba


Fotos: Kässbohrer AG, Tourismusverband Seiser Alm, Sigrid Balke

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