Südliches Flair im eigenen Garten

23.03.2020

Olivenbäume, Palmen & Co.


Gerade nach dem letzten Urlaub träumen viele Gartenbesitzer davon, sich den sonnigen Süden – wie man ihn aus Italien, Griechenland oder Spanien kennt – auch in den heimischen Garten zu holen. Kein Wunder, denn knorrige, alte Olivenbäume, ausladende Palmen an den Strandpromenaden oder wunderbar duftende Orangenbäume sehen einfach wunderschön aus und verbreiten eine mediterrane Stimmung. 

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Welche Pflanzen sich für den heimischen Garten und durchschnittlich kühlere Temperaturen eignen und worauf man bei der Auswahl, dem Standort und der Pflege besonders achten muss, dazu sollte man sich vor dem Kauf ausführlich in einer Baumschule vor Ort beraten lassen.



Die richtigen Pflanzen wählen
Natürlich sind nicht alle Sorten für die hiesigen Breitengrade geeignet, aber einige Olivenbäume, Palmen und exotische Fruchtbäume können durchaus – mit etwas Schutz – auch Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aushalten. Die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus forunei) beispielsweise ist robust und kommt mit verschiedenen klimatischen Bedingungen gut zurecht. Die immergrüne Fächerpalme hat daher auch in hiesigen Gärten ihren Platz gefunden. Auch die Dattelpalme, die Honigpalme oder die Zwergpalmetto eignen sich für hiesige Gärten. Als Standort sollte man grundsätzlich immer einen sonnigen, windgeschützten Platz wählen.


Auch wenn sie vor allem im milden Mittelmeerklima am besten gedeihen und ihre Früchte tragen – auch bei uns können Olivenbäume Gärten zieren – allerdings erfordern sie vergleichsweise viel Geduld und Pflege. Zum Überwintern muss der Wurzelbereich unbedingt mit Laub, Stroh oder speziellen Schutzmatten bedeckt werden. Alternativ kann der Olivenbaum in einen Kübel gepflanzt werden und zum Überwintern geschützt im Keller stehen.



Zitruspflanzen – der Duft des Südens
Zwar stammen Orangen- und Zitronenbäume ursprünglich aus den subtropischen Klimazonen Chinas – sie können durchaus auch in unseren heimischen Gärten wachsen und gedeihen. Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn sie Früchte tragen, sind sie ein Traum für alle Sinne, denn sie verbreiten auch einen wunderbaren Duft. Da bei den Zitruspflanzen die Beschaffenheit des Bodens, aber auch des Düngers besonders beachtet werden muss, sollten Hobbygärtner ihre Baumschulen vor Ort vorab genau befragen oder sich beispielsweise online unter www.gruen-ist-leben.de informieren.   akz-o



Fotos: pixabay.com/Bund deutscher Baumschulen e.V./akz-o

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