Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach

09.07.2020

Erfolgsbilanz zum Einjährigen


„53.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen“ – mit diesem Slogan startete das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach offiziell am 01. März 2019. Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Projekt ist seitdem in der Region aktiv, um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Nun, mit Ablauf des ersten Geschäftsjahres, ziehen die Akteure eine Zwischenbilanz mit einem sehr positiven Fazit.

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„Das Digitalisierungszentrum hat in seinem ersten Jahr eine schöne Entwicklung genommen und konnte bereits einige erfolgreiche Formate entwickeln, die bei unseren Zielgruppen auf sehr positive Resonanz stoßen. Es wird die Aufgabe der kommenden Wochen und Monate sein, dieses gewonnene Vertrauen weiter auszubauen und für die Unternehmen der Region als Kompetenzzentrum in digitalen Fragen zur Verfügung zu stehen. Ein großer Dank gilt dem Land Baden-Württemberg, das uns in dieser Sache finanziell stark unterstützt“, resümiert Ulms OB Gunter Czisch in seiner Funktion als Vorsitzender des Gründungsvorstands. Czisch hatte im ersten Jahr den Vorstandsvorsitz bei der Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach und damit bei dem Trägerverein des Digitalisierungszentrums inne.


Im Fokus des ersten Jahres standen die Themen eCommerce / eBusiness und Building Information Modeling (BIM): „Beim Thema BIM kooperieren wir seit Beginn an hervorragend mit der Hochschule Biberach, für den Bereich eCommerce / eBusiness stand uns von Anfang eigenes Personal zur Verfügung. Somit konnten wir bei diesen Kernkompetenzen schon einige Beratungen durchführen und Veranstaltungen organisieren. Highlight war dabei neben den beiden Auftaktveranstaltungen in Ehingen und Riedlingen natürlich, dass es uns gelungen ist, Facebook für eine Veranstaltung nach Ulm zu holen“, sagt Alexander Nikolaus, Leiter des Digitalisierungszentrums. 


Insgesamt durchgeführt wurden 14 Abendveranstaltungen mit im Schnitt knapp 40 Teilnehmern, 24 Sprechtage mit Einzelberatungen, 14 Workshops zu diversen Themen rund um die Digitalisierung und 4 Stammtisch-Treffen, in denen sich Unternehmer zu verschiedenen Themen austauschen konnten. „Man merkt, dass wir in der Region immer bekannter werden und Fuß fassen“, so Nikolaus. Dabei verfolgt er das Ziel, kein Konkurrenzangebot zu sein, sondern die schon bestehenden Angebote zu ergänzen.


Im Verlauf des zweiten Geschäftsjahres gilt es nun, auch die anderen Kernkompetenzen - Virtual & Augmented Reality, 3D-Druck sowie Internet of Things - zu besetzen, die sich das Digitalisierungszentrum auf die Fahnen geschrieben hat. Hierfür konnte auch schon Fachpersonal gewonnen werden. Darüber hinaus wurden seit Jahresbeginn bereits verschiedene Experimentierräume mit technischer Infrastruktur aufgebaut. Mittlerweile wurde das Digitalisierungszentrum auch um ein regionales KI-Lab erweitert.


Der neue Vorstandsvorsitzende der Digitalisierungsregion, IHK Hauptgeschäftsführer Max-Martin W. Deinhard, bezeichnet diese Angebotserweiterung als „einen wichtigen Schritt, um Unternehmen an diese Technologien heranzuführen: Interesse wecken, Ängste abbauen und Technologien erlebbar machen – das sind die Ziele, die wir hiermit verfolgen. Interessierte Unternehmen können sich gerne jederzeit an das Digitalisierungszentrum wenden.“


Das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach ist ein Projekt des Vereins Digitalisierungsregion Ulm | Alb-Donau | Biberach e. V. Dessen Mitglieder sind die IHK Ulm, der Alb-Donau-Kreis, der Landkreis Biberach sowie die Städte Ulm, Biberach, Ehingen und Riedlingen. Diese Mitglieder stellen auch die Finanzierung des Vereins sicher. Zusätzlich fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden Württemberg das Projekt mit fast einer Million Euro.


Foto: Jürgen Emmenlauer