Der Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e. V.

05.10.2020

Verein mit Langzeitwirkung


Ein altes Sprichwort sagt: „Viele Wege führen ans Ziel“. Dies gilt auch für den Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw), der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das ökologische Bewusstsein zu stärken – in den regionalen Wirtschaftsunternehmen und in der Bevölkerung.

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Keine Frage: Die Wörter Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind – trotz Coronakrise – weiterhin in aller Munde. Und das ist gut so, denn wir alle wissen, dass wir schleunigst etwas für unsere Umwelt tun müssen. Die Ressourcen werden knapp und knapper, die Erzeugung regenerativer Energien wird immer dringender. Dies ist auch die Ansicht des Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw), der auf seiner Internetseite erklärt: „Die jeweils lebende Generation darf mit ihren Lebensstilen und Wirtschaftsweisen die Chancen auf die Lebensqualität künftiger Generationen nicht einschränken.“ Das Zitat stammt aus dem Brundtland-Bericht, der 1987 von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung veröffentlicht wurde.


Auch für Prof. Dr. Helge Majer war klar, dass die Lebensqualität der nachfolgenden Generationen nur durch ein sorgsames Wirtschaften im Hier und Jetzt erhalten werden kann. Der Stuttgarter Wissenschaftler gilt als der Initiator des unw, der 1993 unter der Schirmherrschaft des damaligen Ulmer Oberbürgermeisters Ivo Gönner als gemeinnütziger Verein gegründet wurde. Im Jahr 2006 starb der langjährige Vorsitzende, aber seine Ideen leben im unw weiter. 


So gab der unw in diesem Jahr zum Beispiel gemeinsam mit der Stadt Ulm das Klimasparbuch Ulm/Neu-Ulm 20/21 heraus. Es zeigt, wie das Leben klimafreundlicher, nachhaltiger und oft auch kostengünstiger gestaltet werden kann. Durch findige Klimatipps und mit interessanten Initiativen lernen die Leserinnen und Leser ihre Stadt von der grünen Seite kennen. 


Mit dabei ist der unw auch im städtischen Projekt „zukunftskommune@bw“, mit dem digitale Anwendungen für die Stadt von morgen erlebbar gemacht werden. Mit der Leitung des Bereiches „Umwelt, Energie, Ver- und Entsorgung“ beteiligt sich der unw unter anderem an der Installation von Balkon-Photovoltaik-Anlagen oder von Hochbeeten mit Sensortechniken, die - durch Sonnenenergie betrieben - sich selbst mit Regenwasser versorgen. Zudem unterstützen die Mitglieder des Initiativkreises auch die Aktion „Ulm pflanzt Bäume“. Ziel ist es, den Klimawandel zu bremsen und uns allen damit ein bisschen mehr Zeit zu verschaffen, wirksame, internationale Maßnahmen zu ergreifen.


Doch den Fokus der Aktivitäten richtet der unw ganz im Sinne seines Gründers auf die Region. Vor wenigen Wochen trafen sich die Mitglieder erneut zu einer Strategiesitzung. Dabei wurden aktuelle Projekte diskutiert sowie Weichen gestellt für die weiteren Aktivitäten des Vereines und damit auch für das Mitgestalten an einer weitgehend sorgenfreien Zukunft – in Ulm, um Ulm und um Ulm herum.      sl


Der Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw) e.V. hat vor kurzem das Klimasparbuch 2020/21 für Ulm und Neu-Ulm herausgegeben.
Weitere Informationen erhält man unter www.unw-ulm.de und unter www.ulm-pflanzt-baeume.de.