Busreisen in Zeiten von Corona

05.10.2020

Zur Theorie gehört natürlich auch die Praxis, dachten sich Alexander und Sigrid Fromm, und luden nach der Aktion auf dem Münsterplatz Stammkunden, Vereinsvorstände und andere Multiplikatoren zu einem Ausflug auf die schwäbische Alb ein, bei dem sich die Teilnehmer von dem sorgfältig ausgearbeiteten Hygienekonzept überzeugen konnten. Angefangen von Desinfektionsmitteln am Ein- und Ausstieg und Informationen über die tägliche Reinigung und Desinfektion des Innenraums bis hin zum Belüftungssystem des neuen SETRA Busses, das die Innenraumluft bis zu 65 mal pro Stunde komplett austauscht. 

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Die Strecke führte über die B10 nach Göppingen. Dort kamen die Teilnehmer – aufgeteilt auf zwei Gruppen – in den Genuss einer exklusiven Vorab-Führung durch das Märklineum, das voraussichtlich im Oktober 2020 fertiggestellt und eröffnet wird. Das Museum wurde völlig neu konzipiert und richtet sich an Besucher aller Altersgruppen von kleinen Kindern bis hin zu Senioren. Neben Eisenbahnen gibt es viele weitere Produkte, die Märklin im Laufe seiner etwa 160-jährigen Geschichte hergestellt hat, zu bestaunen und an zahlreichen interaktiven Stationen zu erleben.


Weiter ging es über die Straße der Staufer zur Burgruine Reußenstein, von der aus man einen fantastischen Blick auf den Ort Neidlingen und die umliegenden  Berge hat. 


Trotz hoher Außentemperaturen von deutlich über 30 Grad im Schatten herrschte im Bus immer eine angenehme Temperatur. Das Tragen des Mund-Nasenschutzes während der Fahrt wurde von den Teilnehmern nicht als unangenehm empfunden. „Außerdem machen wir bei allen unseren Busreisen nach jeweils etwa 1,5 Stunden Fahrzeit eine Pause, bei der die Gäste aussteigen und den Mund-Nasenschutz abnehmen können“, berichtete Alexander Fromm, der als Busfahrer die Tour selbst durchführte.  Seine Schwester Sigrid Fromm begeisterte als Reiseleiterin mit ihrem umfangreichen Detailwissen über die Region, deren Sehenswürdigkeiten und Geschichte, und natürlich mit ihrer charmanten Art zu erzählen. Den Bordservice übernahm Roland Münch und verwöhnte die Reiseteilnehmer mit erfrischenden Getränken, coronakonform in geschlossenen Flaschen.   ge


Erfahrungen von Gästen, die in den vergangenen Wochen mit dem Bus verreist sind: 
„Die entspannte Busfahrt im nur halbvoll besetzten Bus war mehr als angenehm.“
„Vor Ort konnten wir alle Sehenswürdigkeiten ohne Gedränge genießen.“
„Durch die vielen Pausen und kurzen Fahr-Etappen vor Ort war das Reisen mit Mund- und Nasenschutz überhaupt kein Problem.“
„Sehr gut fanden wir die ausführlichen Informationen zum Hygienekonzept und die persönliche Beratung vorab.“
„In den vorreservierten Restaurants fühlte man sich bestens aufgehoben und man hatte das Gefühl, dass sich alle Mitarbeiter noch mehr anstrengen als früher.“
„Nach diesen positiven Erfahrungen würden wir jederzeit wieder eine Busreise unternehmen, bzw. haben schon die nächste Reise gebucht.“

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