DLRG Ortsgruppe Ulm

16.12.2020

Spatenstich für die neue Rettungswache 


Christian Bried, Geschäftsführer der PEG Ulm, die das Projekt realisiert, begrüßte die Gäste zum Spatenstich am 25. September auf dem Grundstück an der Bootshausstraße in Neu-Ulm.

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Dort werde ein zeitgemäßes, modernes Gebäude entstehen, das den Anforderungen der DLRG gerecht wird und - anders als bisher - auch die Unterbringung des kompletten technischen Equipments ermöglicht. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 4,5 Mio. Euro und beinhaltet einen Zuschuss der Stadt Ulm in Höhe von 375.000 Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.


Martin Bendel, 1. Bürgermeister der Stadt Ulm, sieht in der Tatsache, dass Ulm auf der Neu-Ulmer Seite baut, ein weiteres Zeichen für das Zusammenwachsen der beiden Städte. Die DLRG gewährleiste die Sicherheit auf dem Wasser und erfülle auch bei der Kinder- und Jugendarbeit wichtige Aufgaben, beispielsweise durch Schwimmkurse. Das bürgerschaftliche Engagement der vielen Ehrenamtlichen in der DLRG verdiene unser aller Anerkennung und Respekt und so dankte er im Namen der Stadt Ulm, des Oberbürgermeisters und des Gemeinderats der DLRG für ihren Einsatz. 


Armin Flohr, Präsident des DLRG Landesverbands Württemberg, bedankte sich bei allen Entscheidungsträgern, die an der Projektplanung beteiligt waren und freut sich auf eine der modernsten Rettungswachen in Deutschland. Sowohl bei Technik und Architektur als auch bei der Finanzierung sei man neue Wege gegangen.  


Markus Häußler, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Ulm,  stellte die Ortsgruppe mit ihren etwa 900 ehrenamtlich Tätigen kurz vor. Die Ortsgruppe ist Teil des baden-württembergischen Katastrophenschutzes und hat u.a. eine Schnelleinsatzgruppe für Notfälle. In Ulm und Neu-Ulm werde die DLRG besonders bei der Lichterserenade und beim Nabada wahrgenommen, wo sie für die Sicherheit auf der Donau sorgt. Und natürlich bei den mehr als 40 Schwimmkursen pro Jahr. Häußler erinnerte daran, dass die Planungsphase nicht immer einfach  gewesen sei, aber man hätte für den Neubau das optimale Ergebnis erzielt „was aber nicht heißt, dass ein Luxustempel entsteht“. ge 


Foto: Hermann Genth