HoGaKa Profi

22.09.2021

Vorreiter bei der Ladeinfrastruktur


Das Angebot elektrisch angetriebener Autos wird immer größer. Nahezu jeden Monat kommen neue Modelle auf den Markt, zeitgleich muss natürlich auch die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden.

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Ein vorbildliches Beispiel hierfür ist Florian Eifert, der auf dem Kundenparkplatz des Gastronomie-Fachhandels HoGaKa Profi im Ulmer Westen die derzeit größte Stromtankstelle Deutschlands errichtet hat.


Mit dem „electric day“ am 3. Juli, an dem sich alles um E-Mobilität und Nachhaltigkeit drehte, wurden die 28 Schnellladesäulen offiziell eingeweiht. Ulmer und Neu-Ulmer Autohäuser der Marken VW, Porsche, Mercedes, Hyundai, Fiat, Renault, Dacia, Volvo, Peugeot und Opel präsentierten die neuesten Elektromodelle, wobei die gesamte Bandbreite vom Kleinwagen bis zu Vans und Luxussportwagen vertreten war. Darüber hinaus informierten mehrere Dienstleiter wie der Elektroinstallateur Schlecker und die Sparkasse Ulm über ihr jeweiliges Angebot im Bereich der E-Mobilität.


An den neuen HoGaKa Profi Schnellladesäulen werden Elektroautos mit bis zu 280 kW pro Säule geladen, und zwar an allen 28 Ladesäulen gleichzeitig. Damit können die Fahrzeuge in nur 15 bis 20 Minuten komplett aufgeladen werden. „Das ist bislang einzigartig in Deutschland“, freuen sich Florian Eifert, sein Vater Thomas Eifert und Uwe Schein, die seit langem begeistert sind von der E-Mobilität.


Eine der Besonderheiten der neuen Ladesäulen ist, dass sie sehr platzsparend sind, denn der größte Teil der Technik ist unter der Erde installiert. Außerdem werden die Autos nicht mit Wechselstrom geladen, sondern mit Gleichstrom, was den Ladevorgang erheblich beschleunigt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen ist die Ladetechnik außerdem wassergekühlt. Die entstehende Wärme wird über Wärmetauscher umweltfreundlich zum Heizen verwendet. Darüber hinaus ist der Ladevorgang geräuschfrei, weil an der Ladesäule keine Lüftergeräusche entstehen. Der zum Laden verwendete Strom stammt von der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach des HoGaKa Profi Gebäudes und wird bei Bedarf ergänzt um Ökostrom von der SWU.


Vor dem ersten Laden muss der Nutzer eine App installieren, über die alle relevanten Fahrzeugdaten erfasst werden. Abgerechnet wird über die in der app hinterlegte Kreditkarte. Beim nächsten Tanken wird einfach nur der rüsselartige Schlauch eingesteckt, alles Weitere läuft dann automatisiert ab.


Ein weiteres Musterbeispiel für Nachhaltigkeit: HoGaKa Profi präsentierte am Electric Day das von Florian Eifert und seinem Team entwickelte, innovative digitale Pfandsystem für Mehrweg-Verpackungen für to go Essen. ge


Fotos: Hermann Genth 

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