56. Ulmer TOP Lounge im Club Noel
Ulms Tanzclub Nummer 1 verzaubert mit glamouröser Nacht
Passend zum Welttanztag am 29. April sorgte die 56. Ulmer Top Lounge im Club Noel für perfekte Stimmung. Auf dem Programm: kulinarischer Genuss, nostalgische Beats und Bewegung auf dem Dancefloor. Die von Osman Kavak übernommene, einst als Myers bekannte Ulmer Kultdisco ist heute Club und Eventlocation samt immersiven Gastroerlebnis mit 3D-Illuminationen.
Manche Namen sind echte Institutionen. So eine Tanzlocation befindet sich im Herzen von Ulm, unweit des Münsterplatzes. Als Myers – und späterer M-Club – war der Nachtclub seit den frühen 90er Jahren für mehrere Generationen der „place to be“ des Ulmer Nachtlebens. Viele Ulmerinnen und Ulmer verbinden heute noch positive Erinnerungen mit dieser Adresse. „Der Club Noel ist auf dem Weg, wieder die Nummer 1 der Ulmer Clubs zu werden“, zeigte sich Top Magazin Verleger Hermann Genth in seiner Begrüßungsrede überzeugt und freute sich, dass so viele Gäste dem Dresscode „Glam Chic“ gefolgt sind. Überall glitzerte es auf schwarzen oder goldenen Gewändern, dazu Signalfarben wie knallrote Abendkleider.
Osman Kavak, der kreative Kopf des neuen Clubs, ist vielen in der Donaudoppelstadt ein Begriff . Er betreibt die immersive Kochshow „Le Petit Chef“ mit dem kleinsten Koch der Welt, zunächst in Neu-Ulm, später im Golf Club Ulm und nun seit einigen Jahren im Restaurant „Noah“ am Ulmer Judenhof. Zudem ist er seit 2024 Pächter vom Restaurant Forelle, einer der traditionsreichsten und ältesten Gaststuben Ulms. Beide Lokalitäten hatte er an diesem Abend geschlossen. Er wollte sein ganzes Personal für die Top Lounge einsetzen „um die Creme de la Creme“ Ulms zu bekochen. Dazu ließ er als Empfang frische Austern auftragen und servierte an mehreren Stationen im Club und Bistrobereich „kleine Häppchen als Auszüge unserer Karte“. Perfekt portioniert in kleinen Weckgläsern probierten sich die Gäste durch Köstlichkeiten wie Rauchforelle auf Spargel-Tomatensalat, Picandou auf Ratatouille oder Ochsenbäckchen mit Zwiebelmarmelade.
Die Location, die für Firmen- und Weihnachtsevents gebucht werden kann, punktet nicht nur mit einem Gaumensondern auch mit einem Augenschmaus. Das Restaurant „7 Paintings“ setzt die immersive Welt, mit der sich Osman Kavak durch „Le Petit Chef “ bereits bestens auskennt, auf künstlerische Art um. Mona Lisa spricht mit den Gästen, derweil Werke von Picasso, Vermeer, Banksy und Co auf die Tische projiziert werden. Manchmal flattern barocke Engel übers Gedeck, manchmal bunte Schmetterlinge.
Gegen Ende des Abends wurde die Tanzfläche gestürmt. DJ Sven Winkler sorgte für einen gekonnten Gute Laune Mix, der das Bewegungsgedächtnis reaktivierte, zum Beispiel bei der Choreografie zu „Macarena“. Getanzt wurde zu beliebten Pop- und Dance-Klassikern von den 1980ern bis zu den 2000ern rund um Shakira, Michael Jackson oder Mojos „Lady“. So verließen die letzten Nachtschwärmer die Location nicht nur mit einer tollen Goodie-Bag, sondern mit vielen schönen Erinnerungen und dem Wunsch, doch mal wieder öfters Tanzen zu gehen. Gelegenheiten dazu gibt es im Club Noel generationenübergreifend beispielsweise bei Oldschool und Ü30 Partys. dwi
Fotos: Herbert Geiger, Picslocation/Anita Gall, Hermann Genth


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